26.04.2012

Endlich

Endlich wirds wärmer. Ich hatte schon richtig Angst um meine Salatsetzlinge, dass sie in dieser Kälte und Nässe ersaufen oder erfrieren. Es haben sich auch leise Zweifel ergeben ob es richtig war die Sommerreifen zu montieren. Doch jetzt wird alles gut denke ich. Es wird wärmer, die Decolltes der Damen weiter und da und dort sind schon die ersten Arschgeweihe zu sehen, Tendenz steigend. Jetzt muss nur noch der Taschentuchbaum blühen und der Frühling ist perfekt. Wenns dann soweit ist lasse ich es euch wissen.


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24.04.2012

Busfahren, gestern und heute




So, schon bald beginnt wieder mein Arbeitstag. Gerade habe ich dieses Video von einem unseren alten Bussen gefunden, einem Volvo B 58 . Der Lärm im Bus ist absolut nicht übertrieben. Vor allem das laute Ticken des Fahrtenschreibers hörte man noch im Traum. Und die Heizung erzeugte mehr Lärm als Wärme. Und trotzdem würde ich gerne mal wieder in so eine Kiste sitzen und ein paar Runden drehen.
In den heutigen Bussen hat man jeden erdenklichen Komfort. Das geht über heiz und kühlbare Sitze. auf das Grad genau einstellbare Klimaanlagen, für Fahrer und Passagiere getrennt regulierbar. Was aber heute an Comfort gewonnen wird verliert man dann wieder durch den dicht gedrängten Fahrplan. Immer öfter kommt es vor dass man zu den Stosszeiten vier Stunden fährt ohne einmal den Motor anhalten und sich mal an der Endstation die Füsse vertreten zu können. Es kommt vor dass ich zu gewissen Zeiten an gewissen Strecken mit meinem Bus fünfzig Meter weit komme in einer halben Stunde. Soviel zur Verkehrsführung in Fribourg. Und in absehbarer Zeit wird sich da wohl auch nichts ändern. Manchmal ist es schon lustig anzusehen wenn die Leute zu Fuss schneller sind als mit dem Bus.



15.04.2012

Trübe Tage

Es regnet in Strömen in diesen Tagen. Doch mir ist lieber ein verregneter April als einen nassen und kalten Sommer zu erleben.
Die ganze Sache hat auch ihr Gutes. So kann ich Zuhause schon längst fälliges erledigen und zum Beispiel den vollgestopften Windows Laptop entrümpeln. Erst jetzt bemerke ich wie sehr ich mich schon an meine Ubuntumaschine gewöhnt habe. Hätte ich nicht noch ein paar Programme wie ITunes die unter Ubuntu nicht richtig laufen, ich hätt dieses Fenster schon lang von der Platte geputzt.
Durch dieses Wetter fallen unter anderem auch meine geplanten Reisen zu den Bildern in meiner alten Fotokiste ins Wasser. Aber sobald es wieder wärmer und trockener wird gehts wieder los.

01.04.2012

Das letzte Lächeln

Habe heute gerade noch ein letztes Lächeln ergattern können. Staubig versteckte es sich hinter einem vergitterten Fenster. Es war wohl für mich bestimmt. Manchmal braucht es so wenig um den Tag zu retten.


27.03.2012

Die Rückkehr des Alltags

So schnell ist man wieder im Arbeitsalltag, kaum hat man sich auf ein paar freie Tage gefreut sind sie auch schon wieder vorbei. Der einzige Trost ist der langsam erwachende Frühling. Und den werde ich ausgiebig geniessen, Arbeit hin oder her.

23.03.2012

Reise zu einer Ansichtskarte



Von meinen verstorbenen Eltern habe ich eine Schachtel mit alten Fotos und Ansichtskarten geerbt. Als Kind habe ich diese stundenlang angeschaut und mir vorgestellt wie es an diese Orten wohl heute aussehen möge. Besonders hat mir diese Ansichtskarte von Hellbühl im Kanton Luzern gefallen. Diese Karte hat mein Vater von seiner Mutter irgendwann in den dreissiger Jahren zugeschickt bekommen. Er war zu dieser Zeit in Fribourg im Spital wo er sich einer Operation unterziehen musste. Warum seine Mutter mit einer Reisegesellschaft nach Hellbühl gefahren ist konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Vielleicht war es ja eine Art Pilgerfahrt wo sie für ihren Sohn und seine bevorstehende Operation beten wolte. 


Auf jeden Fall habe ich mich entschlossen diesen Ort einmal aufzusuchen und zu sehen wie er heute aussieht . Trotz des schönen Wetters bin ich mit den den öffentlichen Verkehrsmitteln hin gefahren. Wie erwartet hat sich das Dorf ziemlich verändert. Auch an der Kirche wurden verschiedene Änderungen vorgenommen. Diese Unterschiede von früher und heute faszinieren mich immer wieder aufs neue.
In der alten Fotoschachtel hat es noch mehr alte Bilder und Ansichtskarten. Ich habe mir vorgenommen diesen Sommer vermehrt solche Orte aufzusuchen und die Veränderungen zu betrachten.


08.03.2012

Gleich gehts weiter

Kaum aufgestanden, schnell einen Kaffee hinunter gestürzt und schon wartet wieder ein Bus auf  mich. Also auf gehts mit frohem Sinn.
Arbeitstage bedeuten für mich ständig unterwegs zu sein, immer von einem Ort zum andern ohne Unterlass. Dabei ständig überlegen wann man wo und wie lange warten muss. Manchmal liebe und hasse ich es gleichzeitig, doch um ein geregeltes Leben zu führen bin ich wohl jetzt zu alt.
Mittlerweile hat diese Rastlosikeit meine ganzes Leben durchdrungen. Richtig Ruhe finde ich nur an einem Ort, im Wald dem Ort wo ich mich schon seit jeher am wohlsten fühle. Diese Momente der Ruhe und Abgeschiedenheit geniesse ich dann jeweils besonders. Und so nach ein paar Stunden kehre ich dann gestärkt in mein gewohntes Chaos zurück.